Zeit der Begegnung

von: Joachim Neubauer

Buchheim – Bereits Anfang Mai hat für Muslime weltweit der Fastenmonat Ramadan begonnen, der am vergangenen Dienstag mit dem Zuckerfest endete. Im Ramadan fasten die Gläubigen und verzichten von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang auf jegliche Speisen und Getränke. Lediglich Kinder, Schwangere, alte und kranke Menschen sind von der religiösen Pflicht befreit.

Die Bedeutung dieses Brauchs ist für die muslimischen Glaubensanhänger zentral. „Der Ramadan ist für uns Muslime der heilige Monat unter den zwölf Monaten“, erklärt Enes Elmas, Vorstandsmitglied des Verbands Engagierte Zivilgesellschaft in NRW (VEZ in NRW). „In dieser Zeit konzentrieren wir uns verstärkt auf uns selbst und unsere Religion, laden Freunde und Verwandte ein und teilen jeden Abend unser Essen.“ Die Fastenzeit diene dazu, in sich zu gehen und sich zu ordnen, aber auch nach außen hin Kontakt mit seinen Mitmenschen aufzunehmen und sich auszutauschen, so der 27-Jährige.

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Musiker Metin Haboglu während seines Auftritts mit einem traditionellen türkischen Instrument, der Baglama

Foto: Neubauer

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