In der vom Propheten Mohammed (fsm) vorgelebten Praxis wird eine Mahlzeit bis zur Morgendämmerung zu sich genommen, um sich für den anstehenden Fastentag ausreichend zu stärken.

Von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang wird dann auf Essen und Trinken verzichtet. Ebenso sind in dieser Zeit Genussmittel wie zum Beispiel das Rauchen untersagt. Auch halten sich Muslime in dieser Zeit von Geschlechtsverkehr fern.

Mit dem Gebetsruf zum Sonnenuntergang wird mit dem Iftarmahl das Fasten beendet.

Der Muslim soll das Fasten auch auf seinen Geist ausweiten indem er sich von schlechten Gedanken aller Art fernhält. Bei all dem soll er seinen Alltag aber auf gewohnte Art fortsetzen. Es wird empfohlen das Fastenbrechen in der Gemeinschaft zu erleben und besonders mit ärmeren Menschen bzw. Familien zusammenzukommen. Auch werden in der Ramadanzeit häufig Freunde und Nachbarn eingeladen.